WIR VERMITTELN DEN BESTMÖGLICHEN
VERSICHERUNGSSCHUTZ.


Privatkunden

Allves bieten Versicherungsbrokerage für Privatkunden in Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch. Im Vordergrund stehen die Bereiche Vorsorge/Lebens-, Nichtlebensversicherung (Privathaftpflicht-, Hausrat-, Motorfahrzeug-, Rechtsschutzversicherung etc.), Finanzierung von Wohneigentum (Hypotheken) sowie die Verwaltung von Versicherungspolicen. Allves setzten auf innovative, digitale und personalisierte Lösungen.



Privatkunden

Es bestehen Zusammenarbeitsverträge mit allen wichtigen Versicherungsgesellschaften und wir sind nicht an spezifische Anbieter gebunden. Wir setzen auf innovative, digitale und personalisierte Lösungen, optimieren die Versicherungskosten und verwalten Ihre Versicherungslösungen.

Da die Registrierung als ungebundener Vermittler bei der FINMA erfolgte, können gesellschaftsunabhängig die besten auf dem Markt verfügbaren Produkte eruiert und angeboten werden. Auch die Berater sind FINMA registriert. Eine Registrierung bei der FINMA als Versicherungsvermittler erfordert anerkannte Qualifikationen. Ausserdem fordert die FINMA zum Schutz der Kunden installierte Berufshaftpflichtversicherungen.

Die FINMA ist die Finanzmarktaufsicht der Schweiz. Sie beaufsichtigt Banken, Versicherungen, Börsen, Effektenhändler, kollektive Kapitalanlagen sowie deren Vermögensverwalter und Fondsleitungen. Ebenfalls werden auch Versicherungsvermittler registriert und überwacht. So werden Gläubiger, Investoren und Versicherungsnehmer geschützt.


a) Vorsorge/Lebensversicherungen
Die private Vorsorge wird immer wichtiger. Die Lebenserwartung steigt und die Finanzierung im Pensionsalter nur mit Mitteln aus der 1. und 2. Säule reicht oft nicht aus. Allves erstellt für Sie eine Analyse und zeigt Ihnen auf, wo allfällige Risiko- oder Vorsorgelücken bestehen.
Ihre Wünsche und Ziele werden aufgenommen, wir erarbeiten zusammen die Soll-Analyse und definieren das weitere Vorgehen. Zusammen mit Ihnen werden Massnahmen definiert und umgesetzt.

b) Nichtlebensversicherungen
Sei es bei Haftpflicht-, Hausrat-, Motorfahrzeug- und/oder Rechtsschutz-Versicherungen, die Angebote sowie deren Unterschiede sind teilweise gross. Allves hilft Ihnen, den Überblick zu behalten. Verstärkt dringen attraktive rein digitaler Anbieter in den Markt, mit sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Allves hat den Überblick und das Know how und offeriert Ihnen gerne Lösungen, die über herkömmliche Vertriebswege nicht verfügbar sind.

c) Finanzierung von Wohneigentum
Das Thema Finanzierung von Wohneigentum ist eng mit dem Thema Vorsorge und Lebensversicherungen verbunden. Oft steht beim Erwerb von Wohneigentum nur die finanzielle Tragbarkeit im Zentrum. Allves analysiert ergänzend die Tragbarkeit, wenn das Einkommen durch Krankheit, Unfall oder Tod stark reduziert wird, und stellt damit sicher, dass Sie oder die Hinterbliebenen bei Schicksalsschlägen das Wohneigentum behalten können.

d) Verwaltung von Versicherungspolicen
Allves ist Vorreiter in der kompletten Digitalisierung der Policen-Verwaltung. Ausnahmslos ohne Papier sind alle Tarife, Leistungen und Policen online über Handy oder über den Desktop immer und schnell verfügbar. Das Anmelden von Schadensfällen, der Kontakt mit der Versicherung sowie das Vergleichen von Produkten erfolgt nur noch über die App.

  • Genug von Papier-Administration?
  • Genug vom Nachführen eines Versicherungsordners?
  • Genug vom Suche der aktuellen Policen?



Millenials

Um Berufseinsteigern zukunftsweisende, digitale Neuerungen zu bieten, hat sich Allves unter dem jugendlicheren Namen «Haysen» auf digitale Anwendungen in und um den Versicherungsbereich spezialisiert. Denn das Versicherungsgeschäft – gerade für junge Menschen – ist komplex und intransparent. Die Kommunikation mit den Finanzinstituten sowie der Abschluss von Versicherungsverträgen erfolgt zunehmend rein digital. Hier bringen wir Licht ins Dunkel und beraten transparent und ehrlich.

Die Transformation vom traditionellen Versicherungsgeschäft hin zu rein digitalen Applikationen, und damit zur einfacheren effizienteren Organisation, Verwaltung oder Anwendung, ermöglicht, eine jüngere Zielgruppe zu erreichen. Dieser Entwicklung widmen wir uns unter dem Namen «Haysen».

In Anbetracht des veränderten Sozialverhaltens, v.a. in der Anwendungsorientierung und des technischen Fortschritts, ermöglicht «Haysen» u.a. eine rein digitale Verwaltungs-App für alle Versicherungspolicen, egal welcher Gesellschaft. Jeder Nutzer hat nur noch einen (1) persönlichen Berater, über alle Versicherungsgesellschaften hinweg.

Eine App für alles! Ein digitaler Vertragsordner mit einem zentralen Ansprechpartner, überall und einfach erreichbar. Dazu einfache und schnelle Schadensmeldungen, komplette Unterstützung bei der Abwicklung sowie alle Tarife, Dokumente und Rechnungen an einem Ort.


Zuzüger/Expats

Als Versicherungsbroker für Privat- und Firmenkunden, verfügt Allves über enge und vielfältige Kontakte zu kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Grossfirmen. So sind Dienstleistungen entstanden, spezifisch für Zuzüger und deren Familienangehörige, die, im Rahmen von Versicherungslösungen, den Einzug in die Schweiz, bis hin zum Wegzug aus der Schweiz solide absichern.

Nebst der persönlichen Beratung in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch durch die Consultants von Allves, ist insbesondere darauf zu achten, dass auch Dokumente und Dienstleistungen der empfohlenen Finanzinstitute und Versicherungsgesellschaften mehrsprachig verfügbar sind.

Allves ist bestrebt, wenn immer möglich, komplett digitale Lösungen zu offerieren, damit alle Informationen immer und schnell auf dem Handy und/oder online verfügbar sind.

a) Einzug in die Schweiz
Beim Einzug in die Schweiz stehen Zuzügern grosse administrative Aufwände bevor. Darum ist es ratsam, schnell und unkompliziert das Notwendigste wie Krankenkasse, Privathaftpflicht, Hausrat abzudecken. Versicherungen wie die Motorfahrzeugversicherung können auch zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen werden.

b) Laufendes Jahr Beim Schweizer 3-Säulen-Konzept besteht die Möglichkeit zur lückenlosen Absicherung bei Arbeits-, Erwerbsunfähigkeit, Invalidität und Tod. Hier ist eine professionelle Vorsorgeanalyse nötig, um allfällige Lücken aufzudecken. Beim steuerbegünstigten Sparen 3a werden verschiedene Anbieter (Versicherungen und Banken) verglichen. Gemeinsam mit dem Consultant von Allves werden die bestmöglichen Lösungen für Sie und Ihre Familienmitglieder erarbeitet.

c) Laufende Veränderungen Bei einem längeren Aufenthalt in der Schweiz ergeben sich zwangsläufig Veränderungen im Beruf sowie in/mit der Familie. Der Erwerb von Wohneigentum (Finanzierung/Hypothek), der Wechsel des Familienautos und/oder gesundheitliche Veränderungen bedürfen einer Beratung durch einen Consultant, der die (Familien-)Geschichte seit Anbeginn begleitet und entsprechend kennt.

c) Wegzug aus der Schweiz Ein (unvorbereiteter) Wegzug aus der Schweiz kann finanzielle Konsequenzen und Deckungslücken mit sich bringen. Gefahren bestehen bei der Kündigung und/oder Auflösung von Versicherungsleistungen, insbesondere Aufhebung CH-Policen, Pensionskassen-Kapitalien und Vorsorgepolice 3a sowie die Entscheidung wie angesparte Vorsorge-Kapitalien weitergeführt werden können.


Grenzgänger Deutschland-Schweiz

Bei Grenzgängern Deutschland Schweiz stehen 3 Themen im Vordergrund:

1. Wahl der Krankenkasse
2. Direktversicherung - bAV nach § 3 Nr. 63 EstG (auch "Säule 3a für Grenzgänger" genannt)
3. Bezug von Pensionskassenkapital bei Wohnsitzwechsel nach Deutschland - Planung der steuerlichen Auswirkungen zusammen mit einem Steuerexperten

1. Wahl der Krankenkasse

Ausgangslage
Gemäss Erwerbsortprinzip müssen sich deutsche Grenzgänger in der Schweiz nach dem schweizerischen Krankenversicherungsgesetz (KVG) versichern. 2002 wurde den Schweizer Grenzgängern ein Optionsrecht eingeräumt, das, abweichend vom Grundsatz in der EU, auch die Wahl einer Krankenversicherung in Deutschland zulässt. Innerhalb von drei Monaten müssen sich die Grenzgänger für eine der verschiedenen Versicherungsvarianten entscheiden.

Versicherungsvarianten
a. Personen, welche neu als deutsche Grenzgänger in der Schweiz ein Arbeitsverhältnis beginnen oder Personen, die die Schweiz verlassen und Grenzgänger werden

In diesen Fällen besteht die Möglichkeit, sich dem schweizerischen Krankenversicherungsgesetz (KVG) zu unterstellen oder sich befreien zu lassen. Bei einer Befreiung (Ausübung des Optionsrechts) können sich die Grenzgänger in Deutschland in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder der privaten Krankenversicherung (VVG) versichern. Kriterien für den Entscheid sind Unterschiede beider Versicherungsleistungen im Wohn- und Erwerbsland und die Höhe der Prämien.

b. Personen, die bereits als Grenzgänger erwerbstätig sind und sich von der Versicherungspflicht befreit haben

Grenzgänger können sich versichern lassen:

  • bei der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
  • bei der deutschen privaten Krankenversicherung (PKV)
  • in der Schweiz, nach schweizerischem Krankenversicherungsgesetz (KVG)

Ein Wechsel in das schweizerische Krankenversicherungsgesetz (KVG) ist nach aktuellem Stand nur möglich, wenn die Grenzgänger eine erneute Befreiung des Kantons erhalten. Hier gibt es kantonale Unterschiede. Personen, die vor dem Jahr 2002 schon Grenzgänger waren und/oder Schweizer sind, können bei den meisten Kantonen ein erneutes Optionsrecht beantragen, die definitive Entscheidung trifft immer das zuständige Amt, um einen Wechsel in das schweizerische KVG-Modell zu ermöglichen. Ein Bundesgerichtsurteil vom März 2015 ermöglicht in gewissen Fällen ein neues Optionsrecht zu erhalten. Weitere Wahlrechtsgründe sind: Heirat, Geburt eines Kindes und Tod.

Wichtige Entscheidungskriterien
Versichern sich die Grenzgänger nach schweizerischem Krankenversicherungsgesetz (KVG), sind sie über das Formular E-106 bei der deutschen gesetzlichen Krankenkasse (GKV) schlechter versichert als jeder andere deutsche Pflichtversicherte. Diese Versicherungslücke können die Grenzgänger durch eine deutsche Zusatzversicherung ausgleichen.

Hauptunterschiede der Finanzierung einzelnen Versicherungsvarianten

  • Bei der deutschen privaten Versicherung (VVG) und dem schweizerischen Krankenversicherungsgesetz (KVG) sind sogenannte «Kopfprämien» der Prämienkalkulation zugrunde gelegt, die Grenzgänger gelten als Privatpatienten.
  • In der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind die Beiträge lohnabhängig und werden in Prozenten der Einkommen berechnet. Alle nicht erwerbstätigen Familienmitglieder können gratis mitversichert werden. Die Grenzgänger sind für diese Beiträge nur gesetzlich versichert.


2. Direktversicherung - bAV nach § 3 Nr. 63 EStG

Ausgangslage
Die Direktversicherung ermöglicht Grenzgängern aus Deutschland, eine zusätzliche Altersvorsorge einzurichten, deren Beiträge von den deutschen Finanzämtern zu 100% als Abzug beim steuerbaren Einkommen akzeptiert werden. Der Arbeitgeber ist involviert, da die Direktversicherung in Deutschland der betrieblichen Altersvorsorge zugeordnet ist, und damit Verträge wie bei der schweizerischen 2. Säule nur über die Firma zustande kommen können.
Deutsche Grenzgänger können nicht vollumfänglich von Vorteilen der Schweizer Säule 3a, nämlich die steuerlich geförderte freiwillige Versorgung, profitieren. Diese steht lediglich den in der Schweiz lebenden Arbeitnehmern zur Verfügung.

Anspruchsberechtigung
Es bestehen keine Ansprüche des Arbeitnehmers gegenüber dem Schweizer Arbeitgeber aus dem deutschen Betriebsrentengesetz. Versicherte Person, Beitragszahler und Bezugsberechtigter ist der Arbeitnehmer. Für sämtliche Leistungen ist der Arbeitnehmer von Beginn an unwiderruflich bezugsberechtigt.
Der Arbeitnehmer kann keine Ansprüche gegenüber dem ausländischen Arbeitgeber aus dem deutschen Betriebsrentengesetz ableiten.

Steuerliche Geltendmachung
Die steuerliche Geltendmachung der Beitragszahlung zur Direktversicherung erfolgt eigenverantwortlich durch den Arbeitnehmer im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung. Einzig das Finanzamt entscheidet über die steuerliche Anerkennung der Beitragszahlung.

Steuerliche Auswirkungen
Mit der Direktversicherung können die jährlichen Beiträge vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, dies führt zu sehr attraktiven Steuervorteilen. Erst die späteren Leistungen sind zu besteuern.


Betriebsrentenstärkungsgesetz ab 2018
Am 1. Januar 2018 ist eine Reform der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) in Kraft getreten: Das sogenannte Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG). Dies führt unter anderem dazu, dass der Höchstbetrag für die Direktversicherung stark ansteigt. Am 1. Januar 2018 hat sich die steuerliche Förderung von 4 Prozent auf 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) erhöht, der bisherige Erhöhungsbetrag von 1800 Euro entfällt. Diese Regelung gilt sowohl für neue als auch für bestehende Verträge der Direktversicherung.

Vorteile für Arbeitgeber, wenn eine Direktversicherung ermöglicht wird
  • Kein Verwaltungsaufwand dank der Zusammenarbeit mit Allves
  • Die Direktversicherung bleibt ohne Einfluss auf die Lohnbuchhaltung.
  • Kostenfreier Benefit für die Mitarbeiter
  • Gesteigerte Attraktivität des Unternehmens für deutsche Grenzgänger
  • Imagegewinn

Vorteile für Arbeitnehmer, wenn eine Direktversicherung abgeschlossen wird
  • «Gleichstellung» mit den Schweizer Kollegen durch «Ermöglichung Vorteile Säule 3a»
  • Schliessen von Rentenlücken Alterseinkünftegesetz (AEG) 2005
  • Sichern dauerhafter staatlicher Förderungen in Deutschland
  • Portabilität bestehender Direktversicherungen bei Stellenwechsel
  • Hartz IV geschützte Anlageform

Handlungsfelder
a. Personen, welche noch keine Direktversicherung haben

Überblick über die verschiedenen Anbieter und Produkte: Es gibt mehrere deutsche Versicherungsgesellschaften, die Lösungen offerieren. Durch Mitgestaltung der Direktversicherung für Grenzgänger seit Beginn im Jahre 2008, hat Allves fundierte Kenntnisse und Erfahrung bei der Umsetzung.

b. Personen, welche bereits eine Direktversicherung abgeschlossen haben

Analyse der bestehenden Lösung resp. Vorsorgesituation. Allves analysiert nicht nur das Steuersparpotential. Die finanzielle Absicherung der Familie, langfristiges Sparen sowie die Vorsorge für den wohlverdienten Ruhestand sind gerade bei Grenzgängern sehr komplexe Themen.
Durch die Einführung des Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) ab 2018 können Grenzgänger den jährlichen Betrag massiv erhöhen und somit noch mehr Steuervorteile generieren. Es gibt mehrere Gründe weshalb es sinnvoll ist, einen neuen Vertrag abzuschliessen, die Anlage zu diversifizieren.
Profitieren Sie von der Möglichkeit, sich bei Grenzgängerthemen Transparenz und Klarheit zu verschaffen. Die Berater der Kooperationspartner von Allves in Deutschland verhelfen Ihnen zur optimalen Lösung, indem sie sich nicht nur auf die Steueroptimierung fokussieren, sondern auch Lücken bei Krankheit oder Unfall analysieren. Allves unterstützt Sie zusammen mit den Kooperationspartnern mit einer professionellen Rundum-Beratung.


3. Bezug von Pensionskassenkapital bei Wohnsitzwechsel nach Deutschland - Planung der steuerlichen Auswirkungen

Deutsche Grenzgänger, die in der Schweiz arbeiten, zahlen zusammen mit dem Arbeitgeber Sozialbeiträge in die 1. Säule (AHV) und in die 2. Säule (BVG, Pensionskasse) ein. Bei der Pensionskasse spricht man vom Kapitaldeckungsverfahren. Es wird individuell Vorsorgekapital aufgebaut.
Falls man bei Wegzug aus der Schweiz das Pensionsalter noch nicht erreicht hat, muss der «obligatorische Teil» des Vorsorgekapitals in der Schweiz auf einem Freizügigkeitskonto oder -Depot platziert werden. Man spricht dann von «Freizügigkeitskapital». Der früheste Bezug dieses Kapitals ist für Frauen im Alter von 59, bei Männern von 60 Jahren möglich. Der «überobligatorische Teil» des Guthabens kann bar bezogen werden. Ist man beim Bezug von Pensionskassengeldern in Deutschland wohnhaft und steuerpflichtig, so sind verschiedene Punkte zu beachten: Einerseits kann man das Kapital steueroptimiert und gestaffelt beziehen, anderseits sind erbrechtliche Aspekte zu berücksichtigen.
Achtung: entgegen der weit verbreiteten Meinung fliessen aus einem Freizügigkeitskonto oder –Depot keine Altersrenten; das Kapital muss bis spätestens im Alter von 70 bezogen werden. Es gibt jedoch eine Möglichkeit zumindest einen Teil des Freizügigkeitskapitals direkt in eine Schweizer Altersrente umzuwandeln wenn das gewünscht wird.

Handlungsfelder
a. Personen, die einen Wohnsitzwechsel nach Deutschland planen
Aufzeigen der verschiedenen Szenarien: Die steuerlichen Auswirkungen hängen von verschiedenen Faktoren ab. Zeitpunkt des Bezugs der Kapitalien, Wechselkurs, Verzinsung/Anlagestrategien des Vermögens etc. Allves analysiert zusammen mit Steuerexperten nicht nur das Steuersparpotential. Die finanzielle Absicherung der Familie, erbrechtliche Aspekte, sowie die Vorsorge für den wohlverdienten Ruhestand sind gerade bei Grenzgängern resp. Rückkehrern sehr komplexe Themen. Allves zeigt Ihnen den für Sie besten Zeitpunkt des Kapitalbezugs auf und erläutern Ihnen die verschiedenen Anlagemöglichkeiten. Somit können Sie Ihrem Ruhestand sorglos entgegenblicken.

b. Personen, welche bereits in Deutschland wohnen und über Freizügigkeitskapital verfügen
Überblick über die verschiedenen Anbieter und Produkte. Ist Ihr Kapital optimal angelegt? Muss/kann ein Teil Ihres Vermögens frühzeitig bezogen werden? Auch hier zeigt Ihnen der Berater von Allves sinnvolle Szenarien auf.

Grenzgänger Frankreich-Schweiz

Bei Grenzgängern Frankreich Schweiz steht die Frage nach der richtigen Wahl der Krankenkassenversicherung im Vordergrund.

Ausgangslage
2002 haben der französische Staat und die Schweiz den Grenzgängern in die Schweiz ein Optionsrecht eingeräumt, das - abweichend vom Grundsatz in der EU - auch die Wahl einer Krankenversicherung in Frankreich zulässt.
Nach einer Gesetzesänderung 2014 steht Grenzgängern, die sich für Frankreich als Land ihrer Krankenversicherung entscheiden, nur noch die französische staatliche Krankenversicherung (CMU) zur Verfügung.

Finanzierung
a. In Frankreich
Die Beiträge für die französische Einheitskasse für Grenzgänger belaufen sich auf 8% des steuerbaren Einkommens (revenu fiscal de référence [RFR]), reduziert um einen Pauschalabzug von 9654 Euro. Neben den Beiträgen für die eigentliche Krankenversicherung können die Contribution sociale généralisée (CSG) und die Contribution au remboursement de la dette sociale (CRDS) anfallen.

b. In der Schweiz
Das schweizerische KVG hingegen wird mit sogenannten Kopfprämien finanziert. Diese sind einkommensunabhängig und werden von den einzelnen Krankenversicherern für Erwachsene, Kinder und Jugendliche berechnet. Das schweizerische System mit Kopfprämien kann vorteilhaft sein. In die Beurteilung muss die familiäre Situation, die Höhe des Einkommens und dessen Entwicklung in der Zukunft einbezogen werden.

Die Möglichkeiten zum Wechsel des Systems sind sehr begrenzt. Es benötigt ein neues Optionsrecht.
Gerne hilft Ihnen der Berater von Allves, wenn Sie Fragen zur neuen Situation haben und eine auf Ihre Bedürfnisse angepasste Lösung suchen.

Versicherungsleistungen
a) Personen, die im schweizerischen KVG (LAMal) versichert sind
Grenzgänger, die nach KVG versichert sind, haben in der Schweiz Anrecht auf Versicherungsleistungen, wie sie in der Schweiz für eine Person mit Wohnsitz Schweiz im KVG geregelt sind, und bei Behandlungen in Frankreich, wie sie dort üblich sind (régime général, bzw. régime local). Es gelten die jeweiligen Bestimmungen über die Kostenbeteiligungen und Leistungslimiten.

Wechsel der Anbieter: Bei einer Jahresfranchise von CHF 300 - sie kann für Grenzgänger nicht erhöht werden - kann die Grundversicherung nach schweizerischem Recht halbjährlich bei einem anderen (günstigeren) Krankenversicherer platziert werden.

b) Personen, die in der französischen staatlichen Krankenversicherung (CMU) versichert sind
Das Behandlungswahlrecht ist für Grenzgänger, die der CMU unterstellt sind, nicht garantiert. Für sie sind in der Schweiz in der Regel nur Behandlungen in Notfällen versichert.

Versicherungspakete
Die Zusatzversicherer müssen sorgfältig gewählt werden. Die Aufnahme kann vom Gesundheitszustand abhängen. Der Weiterführung bei Arbeitsaufgabe in der Schweiz muss sichergestellt werden. Die Lücken der sozialen Grundversicherung können mit Zusatzprodukten gefüllt werden. Es werden Ergänzungsversicherungen benötigt, die die Leistungen der beiden Länder optimal im ambulanten und stationären Bereich ergänzen. Es ist zudem zu beachten, dass diese Leistungen im Pensionsalter weiterversichert werden können und auch im früheren Erwerbsland garantiert sind.
Arbeiten Sie neu in der Schweiz?
Sind Sie bereits Grenzgänger?
Wohnen Sie demnächst (wieder) in Frankreich?

Dann lassen Sie sich unverbindlich und kostenlos von Allves beraten.





Verträge

Firmen

Euro Steuerersparnis p.a.

Was Grenzgänger nicht wissen

Statistik

GrenzgängerDeutschland Schweiz 85%

Grenzgänger Frankreich Schweiz 75%

Direktversicherungen

Grenzgänger
Deutschland Schweiz

Jeder Grenzgänger hat die Möglichkeit, mittels Aufbau privater Vorsorge jährlich bis zu max. 3000 Euro Steuervorteile zu generieren. Von dieser Lösung profitieren erst ca. 8000 Grenzgänger, bzw. 85% nutzen diese Möglichkeit noch nicht. Gerne beraten wir Sie!

Grankenkassenversicherung

Grenzgänger
Frankreich Schweiz

Französische Grenzgänger, die nach KVG versichert sind, haben in der Schweiz wie auch in Frankreich Anrecht auf Versicherungsleistungen und profitieren somit von zwei Sozialversicherungssystemen. 75% nutzen die Möglichkeiten in der Schweiz noch nicht. Gerne beraten wir Sie!




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